- Unser Kirchengemeinderat -

Was ist ein Kirchengemeinderat?
    Der Kirchengemeinderat ist ein Zusammenschluss aus den ursprünglichen Gremien des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes. Seit einigen Jahren haben sich beide Gremien zu einem Gemeinschaftsgremium zusammengeschlossen.
    Der amtierende Kirchengemeinderat wurde am 06. und 07. November 2010 gewählt und trat am 7. Dezember 2010 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.
Der Kirchengemeinderat besteht aus
  • dem Pfarrer, der gleichzeitig Vorsitzender ist,
  • einem ehrenamtlichen stellvertretenden Vorsitzenden,
  • elf weiteren ehrenamtlichen Mitgliedern und
  • einem beratenden Mitglied, das den Kirchengemeinderat aktiv unterstützt und regelmäßig an Sitzungen teilnimmt.
Die Aufgaben des Kirchengemeinderates:
  • Wie in jedem demokratischen Gremium geht es darum, miteinander Rat zu halten, gut abzuwägen und zu einer Meinungsbildung zu gelangen.
  • Die Mitglieder des Kirchengemeinderates tragen in besonderer Weise Sorge dafür, dass die in der Gemeinde vorhandenen Fähigkeiten und Kräfte für die notwendigen Aufgaben Diakonie, Liturgie und Verkündigung eingesetzt werden und so zum Aufbau der Gemeinde beitragen.
  • Neben der allgemeinen Sorge um die Pastoral ist der Kirchengemeinderat auch für Finanz- und Vermögensverwaltung und die rechtliche Außenvertretung der Gemeinde zuständig. Das betrifft auch Fragen des Personals, der Bautätigkeit, der Unterhaltung von Gebäuden sowie alle finanziellen Entscheidungen.
  • In seiner Vielfalt trägt der Kirchengemeinderat Verantwortung für die Bündelung und Vernetzung von Aktivitäten und für die Entwicklung neuer Perspektiven.
  • Die Mitglieder des Gemeinderates haben sich in ihrem Wirken in den Dienst ihrer Kirchengemeinde gestellt - zum Wohle der Gemeinde und zur Ehre Gottes.
  • Alle Mitglieder sind Ansprechpartner für die Wünsche, Anregungen und Sorgen der Menschen in ihrer Gemeinde.
  • Sie beraten gemeinsam alle die Pfarrgemeinde betreffenden Fragen, beschließen Maßnahmen und sorgen für ihre Durchführung.
  • Zur Arbeitserleichterung hat unsere Kirchengemeinde bestimmte Aufgaben kleineren Gruppen und Ausschüssen zugeordnet. So bereiten z.B. ein Finanzausschuss und ein Bauausschuss bestimmte Sachthemen für die Sitzung vor, berichten dem Kirchengemeinderat über anstehende Fragen und empfehlen Beschlüsse.
Die Sitzungen des Kirchengemeinderates:
  • Jede Sitzung beginnt in der Regel mit einer geistlichen Einstimmung. Ein Text wird vorgelesen und/oder ein Gebet gesprochen. Diese geistliche Einstimmung setzt ein Signal dafür, dass die Sitzung nicht nur ein sachliches Abarbeiten der Tagesordnung ist. Im Bewußtsein unseres Glaubens und in der uns auferlegten Verantwortung beraten wir und fassen Beschlüsse.
Besondere Aufgaben der Zukunft:
  • Angesichts immer knapper werdender Ressourcen in den Bereichen Personal und Finanzen sind wir heute ganz besonders aufgefordert, die Zukunft unserer Gemeinde durch ein hohes Maß an Sorgfalt, Umsicht und Fachlichkeit vorzubereiten und zu steuern.
    Hier gewinnt die enge Zusammenarbeit zwischen unserem Pfarrer und dem Kirchengemeinderat sowie deren gemeinsame Verantwortlichkeit an Bedeutung.
    Nur so kann die Verantwortung in der Gemeinde auf mehrere Schultern verteilt werden und eine größere Zahl an Ideen zusammengetragen werden.
    Im Vordergrund unserer Zukunftsbewältigung stehen immer die pastoralen Aufgaben.
    Und genau hierfür ist der Kirchengemeinderat doppelt gefordert:
    • Zum einen wird der Pfarrer in seinen Vorbereitungen und in der Vielfalt seiner Aufgaben planend und aktiv unterstützt.
    • Zum anderen soll der Pfarrer von administrativen Aufgaben entlastet werden, um mehr Zeit für die Pastoral zu gewinnen.
Der Kirchengemeinderat stellt sich persönlich vor:
Ein persönliches Wort:
    Gott beruft nicht immer die Fähigsten, aber er befähigt immer die Berufenen.
    Wenn sich unsere Arbeit hiernach ausrichtet und wir unsere Talente und Möglichkeiten in unsere Arbeit einbringen, dann werden wir in unserer gemeinsamen Verantwortung um die Gemeinde an unseren Aufgaben wachsen und eine Arbeitsgemeinschaft der Berufungspastoral bilden.
    Möge unsere Gemeinde "St. Peter und Paul" Glaubenden und Suchenden ein geistliches Zuhause sein und im Sinne pastoraler Möglichkeiten ein Ort des Friedens und eine Quelle der Kraftschöpfung.